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Aktive Fußballer werden Vize-Stadtmeister!

veröffentlicht um 16.01.2018, 04:10 von Redakteur TVS   [ aktualisiert 16.01.2018, 04:55 von Admin TVS ]
TV Straßdorf wird Vize-Stadtmeister
Zum Turnier in die ABC-Halle, das in diesem Jahr vom SV Hussenhofen ausgetragen wurde, reisten die Mannen um Kapitän nur zu acht. Friedhelm Dreizler verletzte sich unglücklich am Vorabend, sodass man auf dem Feld nun nur noch zu siebt war. Als Aufbauspieler wurden die Teams Singer/Hieber und Ostertag/Krieger benannt. In der Offensive teilten sich Seskir, Ukaj und Wagner die Funktionen der Stürmer und Läufer.

In Gruppe C erwartete den TVS der TV Weiler, der 1. FC Germania Bargau und der Turniergastgeber SV Hussenhofen. Aufgrund der Favoritenrolle der Germania aus Bargau war das erste Spiel gegen den TV Weiler schon quasi ein Pflichtsieg. Aber wie es beim Hallenfußball nun mal ist, sind Plan und Realität nicht immer einer Meinung. Taktisch stellte Mädger im Aufbauspiel 2 Aufbauspieler, einen Stürmer und einen Läufer. Ziel war es, im Aufbauspiel mit dem Torspieler die 3:2 Überzahl in die gegnerische Hälfte zu übertragen. Dort hält der Läufer das Spielfeld so groß wie möglich und der Stürmer agiert als Wand- oder Aufbauspieler. In der Defensive spielten der TVS Manndeckung und wollte so früh und schnell wie möglich angreifen. Stets schnell anlaufen und den Gegner unter Druck setzen. 

So der Plan. Die Realität bewies, dass das erste Spiel immer schwierig ist. Jeder muss erst ins Spiel kommen, sich an den Ball und die Bande gewöhnen, auf die neuen Futsal-Regeln einstellen und zu guter Letzt, mit dem Gegner klar kommen. Und der Gegner war wirklich sehr gut im Spiel. Der TV Weiler um Hahn und Hein spielten mutig auf und machte es dem TV wirklich schwer. Der TVS musste bis zum Schluss alles geben, ging dann jedoch verdient als Sieger vom Platz.

TV Straßdorf : TV Weiler 3:1

TVS-Tore:
Seskir
Wagner
Ukaj

Mit dem zweiten Spiel kam das Schwierigste - gegen den 1. FC Germania Baragau. Die Bargauer, die mit hervorragenden Hallenspielern wie Schmid, Schneider, Maier und Reichelt antraten, standen gegen den TVS sehr unter Druck und mussten gewinnen, da sie im ersten Spiel gegen den SV Hussenhofen bereits eine Niederlage verbuchen mussten. Der Matchplan bestand im Aufbauspiel wie zuvor, jedoch in der Defensive wollte man erst etwas später angreifen, um den Raum enger zu machen. Die Rechnung ging nicht lange gut auf, da mit Huttenlauch ein sehr spielstarker Torspieler spielte, der seine Chance nutze und immer selbst den Ball hoch hielt. Dadurch musste Wagner oder Seskir agieren und die Bargauer spielten einfach und konsequent durch. Folglich dann auch das 1:0. Der TV hielt aber gut dagegen. Bei einer sehr schönen Kombination stand Ostertag komplett frei vor dem Tor, Huttenlauch kam aber noch irgendwie dran. Die letzten beiden Tore für Bargau fielen dann in der Schlussphase und trüben das Ergebnis ein wenig, da das Spiel nicht so deutlich war.

TV Straßdorf : 1. FC Germania Bargau 0:3

Das Spiel gegen den SV Hussenhofen war schwierig - gewinnt man, ist man im Viertelfinale gegen den TSB, verliert man, trifft man auf die Normania. Der Matchplan ging auf volle Offensive. Man wollte Hussenhofen immer wieder beschäftigen, im Aufbau immer wieder zu Fehlern in der eigenen Hälfte zwingen und so ging der TV aus verdient früh in Führung. Es war schade, dass man den SV immer wieder durch eigene Fehler zurück ins Spiel holte, der Sieg war jedoch verdient und nur selten in Gefahr.

TV Straßdorf: SV Hussenhofen 4:2

2x Seskir
Wagner
Krieger

Viertelfinale gegen den Ligakonkurrenten TSB Gmünd. Im ersten Spiel dieser Saison schmiss der TV den TSB mit 5:1 aus dem Pokal, in der Runde hagelte es dann eine 2:0 Niederlage. Wie ist das jedoch in der Halle? Das Team um Kapitän Krieger machte gegen den TSB das beste Spiel des Tages. Konsequent, konzentriert und effizient. Man war geduldig, wollte nicht zu viel zu schnell und das Spiel ging verdient auch in dieser Höhe aus.

TV Straßdorf : TSB Gmünd 6:2

3x Seskir
Wagner
Ostertag
Hieber

Völlig überraschend traf der TVS im Halbfinale auf den TV Lindach, die in einem sehr kampfbetonten Spiel den 1. FC Germania Bargau aus dem Turnier warfen. Es war klar, dass der TV Lindach hier nun auch ins Finale wollte. Mädger verwies sein Team wieder auf die Geduld im Spielaufbau und hier kein unnötiges Risiko einzugehen. Ebenfalls wie gegen Bargau spielte der TV Lindach kampfbetont. Straßdorf hatte in den schnellen Angriffen von Lindach teilweise große Probleme, da alle Spieler sämtliche Positionen einnahmen und kreuz und quer rannten. Dies alles immer wieder zu übergeben war sehr schwer. Im Gegenzug stand Lindach bei Ballverlust sehr schlecht in der Defensive, da sie aus der Unordnung in ihrer Offensive keine Ordnung in die Defensivbewegung brachten. Seskir, Ukaj und Wagner kombinierten sich sehr einfach aber dafür umso schöner zu den Toren.

TV Straßdorf : TV Lindach 8:2
4 x Seskir
3 x Ukaj
Wagner

Finale in den Stadtmeisterschaften. Eine tolle Kulisse- das Licht wurde ausgeschaltet und jeder Spieler jeder Mannschaft wurde namentlich bei Beifall vom Publikum auf das Spielfeld gerufen. Aber auch jede schöne Geschichte hat dann mal ein Ende. Denn danach folgte das Spiel - sagen wir es mal so: Der TV Straßdorf hat in der Halle seinen Meister gefunden und Bettringen hat die Stadtmeisterschaften 2018 verdient gewonnen. Das einzige Tor schoss Ertac Seskir, der leider nur knapp an der Torjägerkanone vorbei schrammte und das mit stolzen 12 Treffern.

Fazit: Der TV spielt ein sehr gutes Turnier und hat mit ein wenig Losglück am Schluss die Sensation der Stadtmeisterschaften „nur knapp“ verpasst. Der TV zeichnete sich vor Allem in Punkto Geduld, Defensive und Konsequenz im Torabschluss aus. Vor allem jedoch steigerte Straßdorf sich in jedem Spiel, was man anhand der Ergebnisse auch erkennen kann. So kann die Hallenrunde gerne jedes Jahr enden. Das Team um die Kapitäne Krieger und Klotzbücher befinden sich nun in der „Vor“-Vorbereitung, da sie nun 6 Läufe nach gewissen Vorgaben absolvieren müssen. Am 29.01. beginnt dann das Training um sich für die Rückrunde zu wappnen.

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